“Bonjour Tristesse” am Sonntagmorgen …

Das wäre mal wieder geschafft ...

Das wäre mal wieder geschafft …

Hallo Leute,

am letzten Sonntag morgen hätten es wohl viele Kollegen am Treff in Körprich werden sollen. Einige hatten sich die Tage vorher angesagt. Die Freude und Motivation waren groß.
Jedenfalls als ich mich gegen 8.30 Uhr aus dem Bett gekämpft hatte und aus dem Fenster Richtung Hoxberg schaute, sah ich nur grau und es regnete leicht. Der Himmel war düster. “Was tun?”, dachte ich so bei mir. Wieder ins Bett oder auf das Rad schwingen. Das Wetter war für ins Bett und die ganze Woche ohne Rad, war fürs Radfahren. Was soll´s… ich begann einfach mal mein Frühstück zu zubereiten. Gegen 9.00 Uhr klingelte das Telefon und Frank sagte ab. “Wegen dicken Beinen, 3 Tage habe er heftig trainiert” sein Kommentar. Später kam noch eine Absage per SMS von Chris wegen des Wetters. Jetzt kam ich doch sehr in Zweifel. Soll ich oder soll ich nicht? Plötzlich nach dem Frühstück, der Kaffee wirkte, machte es klick im Kopf und ich war umgezogen und schob das Rad auf die Straße. Und wieder der Blick zum Himmel. Uff, soll ich? Doch, los und es ging in Richtung Treff nach Körprich. Dabei passte es sehr, dass mir ein heftiger Gegenwind die wenige Moral erdrückte. In Körprich angekommen ging die Tristesse weiter. Es kam keiner. Stark untermotiviert startete ich kurz nach 10.00 Uhr. Im Kopf wurden dann schon einige Abkürzungen und Entschuldigungen dafür zurecht gelegt. Aber irgendwie habe ich dann doch die ganze Runde absolviert. Die Kälte und Nässe und der Wind ließen meine alten Knochen schmerzen. In Merzig dann fing es wieder an leicht zu regnen. So macht es einfach keinen Spaß. Aber der Wille war stark und ab Dillingen Richtung Lebach stand der Wind dann auch günstiger. Es lief besser. Ausgangs Körprich tauchte Peter am Hinterrad auf. Sofort stieg die Stimmung bei uns beiden ein weiteres mal nach oben. Der war wohl seit ca. 8.00h schon unterwegs. Natürlich wie immer bei bester Laune. Gemeinsam fuhren wir die letzten Kilometer nachhause. Am Ende waren es dann knapp 75 Km und ein 28 er Schnitt. Und ich war sehr froh, dass ich gefahren bin. Und wie habe ich die Dusche genossen. Wie sagte schon Walter Goodefrot, ehemaliger Chef vom Team Telekom: “Radfahren ist hinfallen und wieder aufstehen”.

Grüße Hans

Tristesse laut Duden:

Bedeutung: Traurigkeit, Melancholie, Schwermut, Trostlosigkeit, Freudlosigkeit

Synonyme: Einförmigkeit, Eintönigkeit, Elegie, Langeweile, Melancholie, Schwermut, Traurigkeit, Trübsinn, Weltschmerz

Für Interessierte:
Der Film “Bonjour Tristesse” auf Wikipedia.

Bonjour Tristese

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