Beine rasieren? Ja oder nein?

War mal wieder klasse heute.

War mal wieder klasse heute.

Hallo Leute,

die Woche auf der Arbeit war schon hektisch. Nicht schön. Der Samstag war leider auch nicht gerade sehr entspannt und die Zeit knapp. Von daher stellte sich mir heute Morgen die Frage beim Frühstück, soll ich mir noch die Beine rasieren? Überall kleine Haarstoppel. Zuerst siegte die Faulheit und ich wollte die restlichen 10 Minuten nutzen um auf der Couch noch zu relaxen. Da lag ich nun und dachte über die Stoppel an den Beinen nach. Wie sieht das aus, wenn ich mit unrasierten Beinen bei den Kollegen in Körprich auftrete? Wahrscheinlich wird keiner was sagen, aber es ist doch peinlich. Also auf und ins Bad. Die Beine schön eingeseift und vom Haarwuchs befreit. So konnte es dann los gehen. Zwar 10 Minuten später aber mit ordentlich rasierten Beinen. Mancher wird fragen, was soll das denn? Aber laut Radsport Knigge sind die Beine immer sauber rasiert. Das hat ästhetische Gründe und im Rennsport auch einen Zweck. Wenn bei einem Sturz die Haut ab ist, ist die Wundversorgung besser zu bewerkstelligen. Außerdem ist es wichtig bei der Massage, damit sich die Haarwurzeln nicht entzünden. OK, das kommt eher alles bei den Profis vor, aber wir wollen natürlich schon ein wenig professionell wirken. 😉
Am Treff warteten schon die Kollegen als ich von meiner Hoxberg Vorrunde eintrudelte. Viele neue Gesichter oder sollte ich sagen, viele die leider schön länger nicht mehr dabei waren. Aber so ist es eben, Hauptsache viele waren da. Nach ein bisschen Smalltalk ging es dann auch los. Auf dem Radweg Richtung Merzig, ich betone Radweg, traf es mich heute mal. Ein dicker Stein, ein Durchschlag am Reifen und Plattfuß. Mist! Eine zerbrochene Bierflasche lag auch noch auf dem Weg. Zum Glück nichts passiert. Aber heute war einiges anders. Ich wollte gerade anfangen den Schlauch zu wechseln, da bekam ich das Laufrad von Franz und Klaus aus der Hand genommen und beide haben mir den Reifen in Rekord Geschwindigkeit fachmännisch gewechselt. Ich staunte nicht schlecht und dachte, stell ich mich so doof an? Na ja scheint auch Vorteile zu haben. 😉
Eine schöne Gruppe waren wir heute und das Renntempo ließen wir heute öfter mal aus. Grund war, dass einige “Senioren” mitfuhren. Angeführt vom Ex Rennfahrer Martin Bayer mit seinen 78 Jahren. Ja ihr lest richtig. Dann der Franz, der Josef, alle weit jenseits der 60 Jahre. Alle sozusagen im besten Rentenalter. Für mich immer wieder unglaublich, dienen sie mir doch dadurch als Vorbild in dem Alter auch noch so Fit zu sein. Zusammen hatten wir auch einen sauberen 31 Schnitt gefahren. Kurz vor Körprich mussten wir uns noch mit einem netten Moped Fahrer messen. Der nahm es sportlich und spendete uns Windschatten. Seine Zündapp war schon über 40 Jahre alt und top restauriert. Nach diesem letzten Highlight des Tages stand für die Lebacher Fraktion abschließend noch ein Weizenbier auf dem Programm.
Bleibt noch zu sagen, dass ich Allen einen guten Start in die Woche wünsche und bis bald. Für die Woche sind noch ein paar spannende Geschichten auf Lager. Lasst euch überraschen.

Grüße Hans

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