Gedanken und Impressionen vom Sommer 2016

Radfahren macht Spaß

Radfahren macht Spaß

Hallo Leute,

heute Morgen als ich aufgestanden bin, war ich ja eigentlich sehr motiviert zum Radfahren. Eigentlich! Noch schlimmer ist es ja Samstagabends. Motiviert bis unter die Haarspitzen. Und natürlich die Hoffnung, dass der Wettergott einem hold ist.

Was ist nun mit der Motivation?

Also nochmal, als ich heute Morgen aufgestanden bin und aus dem Fenster schaute, war die Motivation gerade völlig im Eimer. Ich schaute Richtung Hoxberg. Den wollte ich ab 9.00 Uhr zuerst knacken. In neuer Rekordzeit? Ich war ja motiviert! Nichts wurde damit. Es regnete und der Hoxberg war in Nebel verhangen. Ich schaute auf meine beiden Labradore, welche sich in ihren Bettchen schön räkelten und dachte: “Recht haben die” und legte mich wieder ins Bett. Dann ging das Kopf Kino los. 30 Minuten später wieder aus dem Bett und aus dem Fenster geschaut. Regnet nicht mehr, die Straße ist noch nass aber am trocknen. Was sagt die Wetterstation? Kalt oder warm? 14 Grad Celsius. Das passt.

Der Start in den Sonntagmorgen

Also den Kaffee gemacht, ein lecker Marmeladenbrot geschmiert und hoffnungsvoll aus dem Fenster geschaut. Und was sollen die Kollegen denken, wenn ich nicht am Treff erscheine. Seit wann kann mich schlechtes Wetter abhalten? Hier ist der Gruppenzwang dann doch ein großer Vorteil. Etwas verspätet sattelte ich mein Simplon und rollte Richtung Körprich. Der Körper, genauer die Beine, waren noch etwas unwillig. In Körprich angekommen, der Schock. Keiner da!! Sind die schon weg?! Also gleich durchgefahren ohne zu überlegen. Das war auch gut so. Ansonsten wären Gedanken aufgekommen wieder heim zu fahren. Ab Nalbach war alles gut. Mensch und Maschine waren wieder eins und es ging durch die wolkenverhangene Heimat. Wenige Regentropfen begleiteten mich. Hoffentlich bleibe ich trocken. Im Kopf die Gedanken: “Ist nun der Sommer vorbei? Beginnt die saure Gurken Zeit von Herbst und Winter?”. Ein Trost waren die Gedanken an den Urlaub und die letzten Wochen und Monate beim Radfahren in der Sonne. Der trockene Staub, welcher sich am Crosser niederschlug. Der Crosser musste nicht gewaschen werden. Einmal darüber pusten und er war wieder sauber. 😉

Die Gedanken und Impressionen

Die Bilder von gelben Rapsfeldern, den Zahlreichen Touren mit dem Crosser zum Litermont mit seinem tollen Panoramablick, schwirrten durch den Kopf. Mir wurde langsam warm. In Merzig legte ich eine kurze Pinkelpause ein und entledigte mich der Knielinge. Bis auf ein paar bekloppte Autofahrer war die einsame Runde wieder für meinen Geist und meinen Körper sehr Energiebringend. Radfahren würde ich übrigens diesen frustrierten Zeitgenossen ebenfalls sehr empfehlen. Es entschleunigt und beruhigt die Nerven. Die Laufräder surrten in ihrem sonoren Ton und die Beine verrichteten ihre Arbeit. Ach noch was. Der Wind war heute auch nicht gerade mein bester Freund. Aber am Ende war ich mit dem Tempo sehr zufrieden.

Für Euch alle habe ich noch eine schöne Galerie von schönen Sommer Impressionen zusammengestellt.

Grüße Hans

Impressionen vom Sommer 2016

 

2 Kommentare

  • Hihi, musste Lachen als ich die Entwicklung von der totalen Motivation zur Motivation, zur Motivation ist im Eimer gelesen habe 😉
    Beruhigt mich aber zu Wissen, dass Du Dich auch manchmal aufs Fahrrad zerren musst!
    Am Besten ist danach doch immer das Gefühl, wenn man fertig ist- und zufrieden mit sich selbst, weil man dem Schweinehund widerstehen konnte.

    • Hans

      Hallo Lena, es kommt auch mal vor, dass ich mich nicht auf das Rad zerre. 😉 Dann habe ich einfach keine Lust. Ist aber sehr selten. Du hast es in deinem Kommentar allerdings genau auf den Punkt gebracht.

      “Am Besten ist danach doch immer das Gefühl, wenn man fertig ist- und zufrieden mit sich selbst, weil man dem Schweinehund widerstehen konnte.”

      Genau so ist es!

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